Neuer Außenanstrich 2024

Bereits seit Jahren geplant, aber ohne die notwendigen vorausgehenden Abriss- und Reparatur-Arbeiten noch völlig unsinnig, haben wir in diesem Frühjahr endlich mit einem neuen Außenanstrich unserer Gartenlaube begonnen. Der Geräteschuppen, die Terrassenwände sowie der umlaufende Dachkasten waren nun völlig erneuert worden, so dass jetzt die Malerarbeiten unter Berücksichtigung der Vegetationsabläufe und der Terrassennutzung in einer ganz bestimmten Reihenfolge eingeplant werden musste:

Zunächst waren hier die West- und die Südseite der Laube fällig, bevor der Wein ausschlägt, die Laubenwände überwuchert und auch die Familie die sonnige Terrassenfläche nutzt. Das endgültige Farbkonzept stand nun fest, die Schwedenfarbe war auch schon beschafft – nun musste die Laube nur noch einmal rundherum mit Hochdruck vorgereinigt werden, bevor dann ein Erstanstrich erfolgen konnte:

Dann begann der Erstanstrich auf der Westseite und zog sich über die Süd- bzw. Terrassen-Seite gen Osten fort:

Weiter ging es über die Ostseite und dann zur Nord- bzw. Geräteschuppen-Seite. Eigentlich sollte ja auch mal die Nebentür auf der Ostseite völlig erneuert werden, aber sie ließ sich nach der Entfernung einer alten Insektenschutzgaze und dem Ausspachteln größerer Löcher, die ehemals beim Einbau des kleinen Fensters entstanden waren, noch ganz gut aufarbeiten. Das für die Anfertigung einer neuen Tür notwendige Geld konnt nun für die zwischengeschobene Reparatur des Schuppendachs umdisponiert werden:

Das ist jetzt der aktuelle Stand (vom 20. Mai) nach dem kompletten Aufbringen eines zweiten Farbanstrichs. Jetzt sind noch der Geräteschuppen sowie die Innseiten der Terrassenwände fällig und einige optische „Schmackerl“, wie z.B. die Lauben-Kanten (der Erstanstrich is bereits drauf) und die Umrahmung zweier Plastefenster … Updates folgen …

Reparatur Schuppendach 2024

Bereits in den letzten Jahren haben wir so nebenbei bemerkt, dass das Dach des Geräteschuppens leicht beschädigt sein müsste, aber im Rahmen der äußeren Malerarbeiten oberhalb des Schuppens wurde uns das wirkliche Ausmaß bewusst: Es gab zwei größere Auswaschungen an der Dachpappe infolge zweier Undichtigkeiten in der darüber verlaufenden Dachrinne …

Nun hatten wir zuvor ja schon an der Gartenlaube aufwändig den umlaufenden Dachkasten repariert, der die Seitenbereiche unter dem Wellasbest-Dach und dem darunter liegenden Teer-Dach schützt – mit anderen Worten gibt es hier also zwei übereinander liegende Dachflächen und einen dazwischen liegenden Drempel mit einem insgesamt hervorragenden Wärme- und Nässeschutz. Dieser Aufbau sollte uns dann als Vorlage für die Dachreparatur des Geräteschuppens dienen, d.h. es sollte eine neues Dach aus einem robusten Material über die Dachpappe gelegt werden. Wir haben uns hier recht bald für eine (recyclebare) Trapezblech-Ausführung entgegen einer (schwer recyclebaren) Wellplaste-Ausführung entschieden:

Gesagt – getan. Nach dem genauen Aufmaß, der Skizzierung der Konstruktion und der Material-Beschaffung begannen wir mit der Vormontage des großen Dachpanels aus 3 Trapezblechen und umlaufenden Alu-Winkeln. Die Winkel sollten dem Panel nicht nur eine bessere Steifigkeit verleihen, sondern auch die scharfkantigen Blechränder abschirmen, um bösartige Verletzungen bei versehentlichen Berührungen zu vermeiden. Alle Dinge brauchen so ihre Zeit, aber die Vormontage wurde durch eine defekte Nietzange, in der sich die abgekniffenen Nietnägel immer wieder verklemmten, außerordentlich verzögert. Eine aus dem Baumarkt kurzfristig beschaffte neue und bessere Nietzange verschafte dann auch schnell Abhilfe und das vorgefertige Dachpanel wurde danach vorübergehend geschützt eingelagert:

Schlussendlich musste nur noch das Panel auf’s Schuppendach. Um die Panel-Unterseite durch die vorhandene Dachpappe nicht zu beschädigen und einen belüfteten Zwischenraum (wie beim Laubendach) zu erhalten, schnitten wir noch eine dünne Bautenschutzmatte aus recyceltem Gummi in passende Streifen und legten diese zunächst auf dem alten Dach in passenden Abständen aus. Nun wurden ins vormontierte Dachpanel in regelmäßigen Abständen Bohrungen für die (Spengler-) Befestigungs-Schrauben eingebracht und dann das gesamte Panel auf’s Dach mit den untergelegten Gummistreifen gehoben. Hier mussten das Panel und die darunter liegenden Gummistreifen noch etwas gleichmäßiger ausgerichtet werden, und dann wurde das neue Dach mit zahlreichen Spenglerschrauben gut befestigt – das Ergebnis kann sich jetzt auch sehen lassen:

Garten-Saisonstart 2024

Nachdem wir einen recht milden Winter überstanden haben und uns seit Anfang März auf längere helle und warme Tage freuen können, widmen wir uns nun wieder unserem Kleingarten. Und was war für dieses Jahr geplant … ?

Also – nach den umfangreichen Reparaturarbeiten in den Vorjahren sollte die Laube rundum einen neuen Anstrich bekommen, wobei der Dachkasten und die Fensterrahmen ja schon im letzten Jahr fertiggestellt wurden. Aber bevor diese Arbeiten beginnen, muss erst einmal im Garten selber „Baufreiheit“ geschaffen werden: Es waren nämlich noch (1) die Hecke zum rückwärtigen Nachbarn zu schneiden, (2) der Grünschnitt (von den Ästen und Zweigen der Obstbäume) zu häckseln und (3) der Kompost umzusetzen: 

Der Koniferen-Grünschnitt wurde über eine zentrale Kompostierung entsorgt, weil er für unsere eigenen Kompostboxen zu sauer ist und darin leider nicht verrottet – dafür stellt der Kleingartenverein im Frühjahr und im Herbst große Container bereit.

Bereits bei der Übernahme des Kleingartens von unseren Vorgängern hatten wir den geraden Betonweg abbrechen und durch einen gewundenen Rindenmulchweg ersetzen lassen. Da sich der Mulch im Laufe der Zeit zersetzt, muss es regelmäßig wieder aufgefüllt werden, und dafür ist dann immer unser Häckselgut vorgesehen. Unsere Hunde gehen darauf nicht gerne und schleichen sich im Randbereich vorbei, aber der Mulchweg ist so naturnah, wie es nur irgend geht, und immer trocken, weil das Regenwasser leicht durchsickert.

Der im Laufe der Vorjahre eingelagerte Grünschnitt wird im Frühjahr umgeschichtet und das verrottete Material als hochwertige Komposterde ausgesiebt sowie auf die Gartenbeete verteilt. Ein Zukauf ist nicht nowendig, wobei man sich dann der Reinheit des Materials (z.B. von Düngerresten, Mikroplastik usw.) auch nicht sicher sein kann – unsere Komposterde jedenfalls hat eine von den Regenwürmern hervorragend geschaffene Struktur und riecht auch sehr natürlich.

Nach diesen Arbeiten haben wir uns eine kleine Pause verdient und können demnächst arbeitsteilig unsere geplanten Vorhaben umsetzen – der Eine kümmert sich um die Bau-, Reparatur und Malerarbeiten und der (die) Andere (ich selber) überwiegend um die Pflanzen …