Heckenschnitt

Es ist ja eigentlich nichts Besonderes, im Jahr 1-2 Mal eine Hecke zu schneiden, aber in unserem Garten schon, denn sie besteht aus (verschiedenen) immergrünen Koniferen, die einst vom ersten Gartenbesitzer gepflanzt wurden, und der Grünschnitt lässt sich wegen der enthaltenen ätherischen Öle nicht ganz so einfach kompostieren. Da wir den Heckenschnitt im letzten Jahr nicht mehr geschafft hatten und die Ausmaße der Hecke ohnehin schon übermäßig waren, musste nun endlich einmal Hand angelegt werden …

Zuvor gab es auch Überlegungen, diese Hecke gänzlich zu roden, aber der damit verbundene Aufwand und die höheren Kosten für einen geeigneten Ersatz (z.B. Zaun mit Vorpflanzungen) haben uns davon abgehalten. Außerdem wird die Hecke gerne von Singvögeln zum Brüten und Überwintern genutzt, was wir auf keinen Fall behindern wollten, so dass diese Hecke erhalten werden musste. Angesichts des zu erwartenden Aufwandes kam noch die Überlegung auf, den Rückschnitt von einem Fachbetrieb ausführen zu lassen, aber für ca. 6 Meter Hecke incl. Grünschnitt-Entsorgung nahezu 500,- EUR (gemäß Angebot) auf denn Tisch zu legen, war uns dann doch zu viel, und so mussten wir also selber ran:

Zunächst wurden die Innenseite und dann die Oberseite geschnitten, danach mangels eines modernen Linienlasers mit einer Schnur die Höhe auf 1,80 Meter abgesteckt und die Hecke partiell (zu „Schießscharten“) herunter geschnitten, um weitere Höhenorientierungen zu erhalten. Nun kam die Rückseite (zum hinteren Nachbarn) dran und die Oberseite wurde dann auch hier angepasst. An manchen Stellen mussten jetzt noch einige Unebenheiten „geglättet“ werden, wobei wir uns darüber im Klaren waren, dass die Hecke ohnehin wieder unregelmäßig austreiben wird – also nicht so genau wie möglich, sondern so genau wie nötig. Schlussendlich ist der Bodenbereich unter der Hecke noch freigeschnitten und ausgeräumt worden …

Die Entsorgung der großen Grünschnittmenge hatte uns anfangs viel Kopfzerbrechen bereitet, denn ein Kompostieren kam für uns ausnahmsweise nicht in Frage (s.o.), aber tatsächlich ist es uns gelungen, die für den Gemeinschaftseinsatz in unserer Gartenanlage gerade zur Verfügung stehenden Container mitzunutzen: Es wurden 6 Schubkarren-Fuhren mit jeweils 2 zusätzlichen 90-Liter-Mörtelkübeln entsorgt, insgesamt also ca. 18 Schubkarren-Ladungen – was sind wir froh, diese unliebsamen Arbeiten nun erfolgreich zum Abschluss gebracht zu haben.